{"id":43,"date":"2020-05-04T15:37:02","date_gmt":"2020-05-04T13:37:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.grosskampenberg.de\/?page_id=43"},"modified":"2020-05-04T15:50:21","modified_gmt":"2020-05-04T13:50:21","slug":"wappenbeschreibung-begruendung","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.grosskampenberg.de\/?page_id=43","title":{"rendered":"Wappen"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"120\" height=\"141\" src=\"http:\/\/www.grosskampenberg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Wappen_gross.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-34\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><strong>Wappenbeschreibung<\/strong><br><br>\u201eSilber geviert durch mit rotem Pfahl belegten blauen Balken, 1 und 4 zwei schwarze gleichschenklige Trapeze schr\u00e4glinks, 2 und 3 zwei schwarze, linksgewendete Hirschstangen \u00fcbereinander\u201c<br><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wappenbegr\u00fcndung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Region von Gro\u00dfkampenberg wurde im hohen Mittelalter als Lehen der Abtei Pr\u00fcm von den Grafen von Vianden verwaltet. Sie geh\u00f6rte zur Urpfarrei Daleiden. Im Jahre 1248 gelangte diese Pfarrei durch Dotation (Schenkung) des Grafen Heinrich I. von Vianden an den 1198 gegr\u00fcndeten Trinitarier-Orden. Durch ein solches Trinitarier-Kreuz wird das silberne Wappen geviert, die schwarzen Figuren liegen in den Kreuzwinkeln (Feld 1-4).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Etwa im Jahr 1470 wird der Ort Gro\u00dfkampen erstmalig urkundlich erw\u00e4hnt, die erste Kirche wird gebaut, eine zweite 1910 und die jetzige 1950. Hauptpatron war durchgehend der hl. Hubertus. Je zwei Hirsch-Geweihstangen wurden als seine Attribute in das Wappen \u00fcbernommen. Des Weiteren wurden je zwei schr\u00e4glinks gesetzte gleichschenklige Trapeze (Pyramidenst\u00fcmpfe), als Symbol f\u00fcr eine Reihe sog. Drachenz\u00e4hne, ausgew\u00e4hlt, mit folgender Begr\u00fcndung:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Gro\u00dfkampenberg liegt etwa in der Mitte des Westwalls, der 1938 bis 1940 als Befestigungssystem von den Nationalsozialisten errichtet wurde. Direkt am s\u00fcdlichen Ortsrand verl\u00e4uft eine Panzersperre in Form einer sog. H\u00f6ckerlinie, die von den US-Amerikanern auch Drachenz\u00e4hne genannt werden. Dieser weltbekannte Westwall, der zum Teil schon durch Sprengungen beseitigt wurde, soll auf zahlreiche Initiativen aus dem In- und Ausland hin als Mahnmal, als Ansto\u00df: &#8222;Denk mal&#8220; wegen seiner landesweiten, kulturhistorischen Bedeutung bestehen bleiben und in seiner Gesamtheit unter Schutz gestellt werden. Au\u00dfer diesem Aspekt gibt es noch zwei weitere:<\/li><li>Der \u00fcber 600 km lange Westwall, der aus etwa 20.000 Bunkern verschiedenen Typs und unterschiedlichen Panzersperren besteht, ist Bundeseigentum und kann weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt werden. Er ist dadurch zwischenzeitlich zu einem \u00e4u\u00dferst wertvollen Biotop f\u00fcr eine Reihe von seltenen Tieren und Pflanzen geworden.<\/li><li>Nicht vergessen sollte man zudem, dass die Bauphase mit ihren vielen Tausenden Fremdarbeitern einen gro\u00dfen Eingriff in die Sozialstruktur von Gro\u00dfkampenberg und seiner Nachbard\u00f6rfer hatte. Am s\u00fcdlichen Ortseingang stehen auf einer gro\u00dfen Schautafel bei einem Rastplatz Erl\u00e4uterungen zu dieser Thematik.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gemeinde Grosskampenberg entstand 1914 aus dem Zusammenschluss der beiden Orte Gro\u00dfkampen und Berg. Die Figuren in den einzelnen Feldern des Wappens sind auch deswegen jeweils paarweise gelegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wappenbeschreibung \u201eSilber geviert durch mit rotem Pfahl belegten blauen Balken, 1 und 4 zwei schwarze gleichschenklige Trapeze schr\u00e4glinks, 2 und 3 zwei schwarze, linksgewendete Hirschstangen \u00fcbereinander\u201c Wappenbegr\u00fcndung Die Region von Gro\u00dfkampenberg wurde im hohen Mittelalter als Lehen der Abtei Pr\u00fcm<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-43","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.grosskampenberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/43","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.grosskampenberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.grosskampenberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.grosskampenberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.grosskampenberg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=43"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.grosskampenberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/43\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59,"href":"http:\/\/www.grosskampenberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/43\/revisions\/59"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.grosskampenberg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=43"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}